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Veganismus › Der gesunde Weg zum friedvollen Planeten

Wir leben in Zeiten, in denen sich extrem viel ändert, und das in immer kürzer werdenden Abständen. Leute hinterfragen die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte, und erkennen, dass vieles, was wir angestoßen haben, nicht gerade dem Wohl der Gesellschaft, der Tierwelt oder dem Planeten an sich dient.

Der Veganismusguide von Franz Miller Wallpaper › Austrian Go Vegan Radio Okitalk - Die Zertstörung des Planeten Erde

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Die Wahrheit über Fleisch

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Veganismus - Der gesunde Weg

 

Mittlerweile poppt ein Thema nach dem anderen auf, und diese möchten allesamt bearbeitet werden. Dass Mutter Erde unter den ganzen Müllbergen schon ächzt und die Tierwelt in jedem Eck dieser Welt die Menschen zu fürchten hat, ist auch kein Geheimnis mehr.

Wir könnten all das relativ leicht ändern, indem wir allesamt unseren eingeschlagenen Kurs nur etwas ändern. Viele sind schon bereit dazu, andere werden noch etwas Unterstützung brauchen. Und genau da setzt diese Webseite über Veganismus an. Ich möchte Interessierte in diesem Bereich dahingehend beraten, damit sie für sich und ihre Umwelt die richtigen Entscheidungen treffen können. Wer einmal verstanden hat, dass eine rein pfanzenbasierte Ernährung das Beste für diesen blauen Planeten, die Tierwelt und für die eigene Gesundheit ist, wird im Grunde nur noch etwas Mut zur Veränderung brauchen. Und hierfür braucht es oft einen guten Rat!

Diesen Willen zur Veränderung haben schon viele bewiesen, und es werden zum Glück immer mehr. Anfangs wird man nicht darum herum kommen, die Wahrheit zu beleuchten und anzuerkennen. Wir wissen, dass Massentierhaltung nichts weiter als allgemein tolerierte und subventionierte Tierquälerei ist. Diese Haltung ist aber nur so lange aufrecht zu erhalten, solange man nicht die verstörenden Bilder, die die ungeschönte Realität zeigen, gesehen hat, und das auch noch akustisch untermalt. Sobald man weiß, dass man selbst Teil dieses unsäglichen Leids ist, und dieses primär nur negative Seiten hat, wird man erkennen und verstehen.

Ich war selbst über viele Jahre komplett überzeugter Fleischesser, und liebte Ripperln, Koteletts, Schnitzel, Pute, Huhn usw.. Ehrlich, ich habe mir nie zu dieser Zeit die Frage gestellt, was so in den Ställen passiert und mir schien das Bild mit der lila Kuh auf dem Fernsehschirm ganz ok, wenn ich mir wieder ein Ripperl von der Milchschokolade gönnte. Insgeheim beruhigte mich die Werbung, mit diesen ganzen netten Tierchen, die uns redundant sagen, sie würden das alles für uns produzieren, und wären dabei glücklich. Es war ein Easy-Life für mich, einfach keine Sekunde daran zu verschwenden um sich selbst ein paar unangenehme Fragen über die Herkunft des Fleischprodukts zu stellen. Warum sollte man auch und was würde es schon bringen die Wahrheit zu wissen!

Meine Ignoranz bei dieser Frage, hat mich sehr viele schmerzhafte Stunden im Leben gekostet, weil mein Körper mochte das Fleisch zwar vom Geschmack her, aber mein Magen streikte so gut wie immer. Wenn ich mir heute denke, wieviele Stunden Bauchschmerzen ich mir erspart hätte, wenn ich viel eher auf die Suche nach der Ursache gegangen wäre, dann hätte ich viele Jahre weit angenehmer und lebenswerter verbringen können!

Es war ein ausschlaggebendes Ereignis, das mich zum Nach- und Umdenken gebracht hat, und das war die Geburt eines Kalbes. Im Oktober 2015 hatte ich eine Verabredung mit ein paar Tiroler Landwirten im Oberland, und wir sinnierten darüber, wie wir die Welt nicht etwas besser machen könnten. Es waren tolle und erbauliche Gespräche, nur eines störte im Lokal, nämlich der Lärm, der aus dem angrenzenden Stall herüberschallte. Eine Kuh bekam zu dieser Zeit ein Kalb, und das stellte sich weit komplizierter raus, als man sich das in seiner gedanklichen Blümchenwelt so vorstellt, denn es lag quer in der Kuh drin, und es musste ein Veterinär her, um die Geburt einzuleiten. Das Brüllen einer schmerzleidenden Kuh kann unglaublich erbärmlich klingen, und dieses war noch dazu sehr laut.

Es dauerte Stunden bis wir das Endergebnis in Form eines zitternden Kalbes, das im Dreck seiner Mutter lag, zu Gesicht bekamen. Die erste Life-Geburt eines Kalbes, war für mich auch der erste Schock beim Thema Fleischverzehr.
Wenn du einmal so eine Situation miterlebst, dann lässt dich das nicht kalt, außer bei dir sind schon sämtliche Nervenstränge verödet! Es fiel mir wie Blätter von den Augen, denn der Biobauer war kein empathieloser Rüpel, sondern ganz im Gegenteil ein sehr sympathischer Mann, der ständig etwas für die Gesellschaft tut, und ein Projekt nach dem anderen durchzieht. Also, was ging schief?

Diese Sache hat mich die ganze Nacht hindurch nicht in Ruhe gelassen, und am nächsten Morgen war es wieder Zeit, um eine folgenreiche Entscheidung für mich zu treffen:
"Ab nun esse ich kein Fleisch und auch keinen Fisch mehr!"

Meine Mutter tat das zuerst ab als:"Jaja, das wird sich schon beim nächsten Schnitzel wieder legen!", aber wenn ich große Entscheidungen treffe, dann liegen die unverrückbar am Tisch, und sind Gesetz! Käse und Milch hatte ich ja noch genug, und als Vegetarier hat man auch in den meisten Lokalen kein Problem.

Ein paar Monate später lernte ich bei einem meiner Vorträge mein Herzblatt kennen, und die war schon viele Jahre vegan, und eine richtige Verfechterin des Veganismus noch dazu. Da ich sehr gerne koche, hatte ich nun die schwierige Aufgabe etwas Schmackhaftes auf rein pflanzenbasierter Basis, herzubringen. Anfangs gestaltete sich das etwas schwierig, aber mittlerweile bin ich Feuer und Flamme für dieses Thema und koche jeden Tag 2-3h. Ein neues, sehr inspirierendes Thema hat sich hierdurch aufgetan.

Nun, sind ganze drei Jahre um, ich lebe noch, habe keinerlei Erkrankungen wie grippale Infekte oder Halsentzündungen mehr, die Zahnentzündungen sind weg, die Verdauung funktioniert astrein. Ich kann endlich das Essen ganzheitlich genießen, ohne danach Schmerzen behandeln zu müssen, und ich fühle mich wunderbar. Ich könnte jetzt eine Seite lang schreiben, was sich so alles zum Guten gewendet hat, seit ich vegan bin, aber das würde die Seite sprengen.

Fakt ist, ich habe mich nun über Jahre hinweg mit dem Thema Veganismus beschäftigt, kenne die ganzen Hintergründe der Lebensmittelproduktion und würde nie wieder diesen Weg zurückgehen.
Ich werde nun Schritt für Schritt meine Gedanken hier posten, und hoffe ich kann etwas in so manchem Kopf bewegen. Vielleicht bringt es dem einen oder anderen etwas, wenn er liest, dass man Volkskrankheiten wie Fettleibigkeit, Migräne, Verdauungsstörungen, Zuckerkrankheit, Akne, Gelenksbeschwerden und vieles mehr locker loswerden kann, indem man einfach alles Tierische aus dem Speiseplan verbannt.

Noch dazu schützt man den Planeten, bewahrt die Ressourcen für die nächsten Generationen, vermindert Tierleid und tut etwas wirklich Sinnvolles gegen den Welthunger!

Mein Projekt wird nun unter dem Label "Austrians Go Vegan" starten.
Viel Spaß beim Gesundwerden und Planetenretten!

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